The Prague Post - Merz: Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen "nicht fix"

EUR -
AED 4.162572
AFN 82.230718
ALL 99.559789
AMD 443.026253
ANG 2.028765
AOA 1040.362007
ARS 1355.593196
AUD 1.791511
AWG 2.042759
AZN 1.920974
BAM 1.946349
BBD 2.28809
BDT 137.691422
BGN 1.954232
BHD 0.427127
BIF 3314.879559
BMD 1.133292
BND 1.490761
BOB 7.85884
BRL 6.636597
BSD 1.133198
BTN 97.436158
BWP 15.642048
BYN 3.708592
BYR 22212.526278
BZD 2.276347
CAD 1.574976
CDF 3258.214799
CHF 0.925556
CLF 0.028541
CLP 1095.247946
CNY 8.327952
CNH 8.286462
COP 4883.639228
CRC 581.37705
CUC 1.133292
CUP 30.032242
CVE 110.612842
CZK 25.099362
DJF 201.800134
DKK 7.463924
DOP 69.354546
DZD 149.971412
EGP 57.79167
ERN 16.999382
ETB 147.328373
FJD 2.610767
FKP 0.868384
GBP 0.860225
GEL 3.11648
GGP 0.868384
GHS 17.622207
GIP 0.868384
GMD 81.035338
GNF 9809.776683
GTQ 8.740559
GYD 237.787491
HKD 8.789939
HNL 29.182559
HRK 7.531817
HTG 148.280008
HUF 410.398523
IDR 19024.57544
ILS 4.173383
IMP 0.868384
INR 97.514067
IQD 1484.612726
IRR 47725.762543
ISK 145.106201
JEP 0.868384
JMD 179.398906
JOD 0.803846
JPY 162.4036
KES 146.797756
KGS 99.106493
KHR 4550.167696
KMF 491.266048
KPW 1019.962955
KRW 1613.706027
KWD 0.347626
KYD 0.944423
KZT 586.810667
LAK 24544.274636
LBP 101542.977249
LKR 337.839577
LRD 226.375337
LSL 21.696915
LTL 3.346317
LVL 0.685517
LYD 6.300915
MAD 10.592902
MDL 19.604979
MGA 5242.019102
MKD 61.500154
MMK 2379.424748
MNT 4006.027823
MOP 9.052445
MRU 44.934499
MUR 50.998597
MVR 17.464012
MWK 1968.528456
MXN 22.75843
MYR 5.003485
MZN 72.422736
NAD 21.351275
NGN 1819.183418
NIO 41.648428
NOK 11.988407
NPR 155.897454
NZD 1.929685
OMR 0.436274
PAB 1.133198
PEN 4.238574
PGK 4.628358
PHP 64.659945
PKR 317.863147
PLN 4.280954
PYG 9066.974164
QAR 4.12575
RON 4.975494
RSD 117.14158
RUB 93.212909
RWF 1604.741694
SAR 4.25312
SBD 9.483782
SCR 16.171525
SDG 680.542771
SEK 11.090255
SGD 1.492257
SHP 0.89059
SLE 25.782165
SLL 23764.551485
SOS 647.674838
SRD 42.102015
STD 23456.859543
SVC 9.915852
SYP 14734.832839
SZL 21.696851
THB 38.08107
TJS 12.318395
TMT 3.977855
TND 3.385714
TOP 2.654285
TRY 43.118819
TTD 7.691652
TWD 36.686706
TZS 3034.390747
UAH 46.786025
UGX 4155.820888
USD 1.133292
UYU 48.673659
UZS 14710.132176
VES 87.397281
VND 29272.936417
VUV 139.313184
WST 3.202299
XAF 652.787309
XAG 0.035153
XAU 0.000353
XCD 3.062779
XDR 0.815222
XOF 652.205632
XPF 119.331742
YER 278.024898
ZAR 21.433971
ZMK 10201.050706
ZMW 32.099139
ZWL 364.919612
  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1355

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    124.1600

    4911.39

    +2.53%

  • SDAX

    433.4800

    14874.42

    +2.91%

  • TecDAX

    91.1200

    3388.55

    +2.69%

  • DAX

    580.7300

    20954.83

    +2.77%

  • Goldpreis

    36.1000

    3240.9

    +1.11%

  • MDAX

    853.0000

    26627.26

    +3.2%

Merz: Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen "nicht fix"
Merz: Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen "nicht fix" / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Merz: Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen "nicht fix"

Der designierte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat eingeräumt, dass Arbeitnehmern in Deutschland finanzielle Einbußen drohen: Die Befürchtung, dass viele Arbeitnehmer am Ende seiner Regierungszeit netto weniger in der Tasche haben werden, nannte Merz gegenüber der "Bild am Sonntag" "aus heutiger Sicht sicherlich nicht unberechtigt". Die im Koalitionsvertrag angekündigte Senkung der Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen sei "nicht fix", eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro "nicht verabredet".

Textgröße:

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD heißt es: "Wir werden die Einkommensteuer für kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislatur senken". Details werden aber nicht genannt.

Merz sagte der "BamS": "Wir hätten das in der Koalition mit den Sozialdemokraten gerne von Anfang an verabredet. Darüber hat es einen Dissens gegeben. Deswegen haben wir es offengelassen." Er betonte, die Regierung wolle die Einkommensteuer senken, "wenn es der öffentliche Haushalt hergibt".

SPD-Generalsekretär Matthias Miersch sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, die Steuersenkung sei "zentrales Anliegen der SPD. Die Union wisse, "wie wichtig uns dieser Punkt ist". Auch er sagte aber, die Steuersenkung stehe "wie alle Vorhaben unter Finanzierungsvorbehalt".

Merz unterstrich, dass der Koalitionsvertrag keine Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 15 Euro brutto pro Stunde vorsieht. "Wir haben verabredet, dass wir davon ausgehen, dass die Mindestlohnkommission in diese Richtung denkt", sagte er der "BamS". Es werde keinen gesetzlichen Automatismus geben. Die Festsetzung bleibe Aufgabe der Mindestlohnkommission. Aktuell liegt der Mindestlohn bei 12,82 Euro.

Die SPD startet am Dienstag ihre Mitgliederbefragung zum Koalitionsvertrag; sie läuft bis zum 29. April. Die CDU will am 28. April auf einer Sitzung des Bundesausschusses über den Vertrag entscheiden. Die CSU hat ihn bereits gebilligt.

In der letzten Aprilwoche werde "klar sein", wer welchen Ministerposten besetzt, sagte Merz der "BamS". Die neue Bundesregierung werde ab dem 6. Mai im Amt sein, sagte er dem "Handelsblatt".

In den darauf folgenden zwei Monaten bis zur parlamentarischen Sommerpause wollen Union und SPD demnach "sehr schnell ein paar Dinge beschließen, damit die Menschen spüren, dass sich wirklich was ändert". Merz zählte auf: "Wir werden sehr schnell unsere Landesgrenzen besser schützen und mehr Abschiebungen durchführen, wir werden das Lieferkettengesetz abschaffen und auch im weiteren Bürokratierückbau wollen wir sichtbare Dinge auf den Weg bringen."

Zur Frage, ob es wie im Wahlkampf angekündigt Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Grenzen vom ersten Tag der Regierung an geben werde, sagte Merz der "BamS": "Das wird passieren." Der neue Bundesinnenminister von der CSU werde dies "vom ersten Tag an vollziehen".

Grünen-Chef Felix Banaszak warf Union und SPD wegen der offenen Fragen im Koalitionsvertrag Planlosigkeit vor. "Woher sollen die Bürgerinnen und Bürger eigentlich noch wissen, wofür die neue Regierung steht?", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Auch die BSW-Parteichefin Sahra Wagenknecht kritisierte gegenüber den Funke-Zeitungen den Koalitionsvertrag als "politischen Wackelpudding". Da alles unter Finanzierungsvorbehalt stehe, "hat sich Schwarz-Rot letztlich auf gar nichts geeinigt". Da die Sozialbeiträge weiter steigen könnten, "droht die untere Einkommenshälfte die klare Verliererin unter Schwarz-Rot zu werden".

Merz kündigte im "Handelsblatt" an, im Laufe der Legislaturperiode werde die Koalition über Reformen der Sozialversicherungen insgesamt entscheiden. Diese "notwendigen" Reformen in den Bereichen Rente, Gesundheit und Pflege seien in den vergangenen 30 Jahren versäumt worden, sagte er der "BamS".

In der vom Institut Insa wöchentlich für die "BamS" erhobenen Umfrage sagten 47 Prozent der Befragten, sie erwarteten, dass die neue Regierung ihre Sache schlecht machen werde - 37 Prozent erwarten eine gute Regierungsführung. Die Union legte im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu und kommt nun auf 25 Prozent. Die AfD folgt auf Platz zwei mit 24 Prozent. Die SPD liegt mit 16 Prozent auf Platz drei.

M.Jelinek--TPP