The Prague Post - Westen fordert von Russland im Ukraine-Konflikt Rückkehr an Verhandlungstisch

EUR -
AED 4.025463
AFN 78.167263
ALL 98.12143
AMD 428.757986
ANG 1.961978
AOA 1003.890567
ARS 1175.713524
AUD 1.813886
AWG 1.97271
AZN 1.867466
BAM 1.936199
BBD 2.20454
BDT 132.676823
BGN 1.958043
BHD 0.412787
BIF 3245.627521
BMD 1.09595
BND 1.459914
BOB 7.546156
BRL 6.405394
BSD 1.091778
BTN 93.147556
BWP 15.205732
BYN 3.573557
BYR 21480.619234
BZD 2.193157
CAD 1.559373
CDF 3148.664634
CHF 0.943954
CLF 0.027517
CLP 1055.952075
CNY 7.980215
CNH 7.994999
COP 4617.818039
CRC 552.257949
CUC 1.09595
CUP 29.042674
CVE 109.162859
CZK 25.256829
DJF 194.772658
DKK 7.461451
DOP 68.94317
DZD 146.132916
EGP 55.406831
ERN 16.439249
ETB 143.898803
FJD 2.537019
FKP 0.835862
GBP 0.850563
GEL 3.01429
GGP 0.835862
GHS 16.972364
GIP 0.835862
GMD 79.061399
GNF 9475.528482
GTQ 8.431346
GYD 229.254251
HKD 8.520633
HNL 28.031641
HRK 7.531044
HTG 143.343408
HUF 399.350875
IDR 18351.104812
ILS 4.100568
IMP 0.835862
INR 93.526347
IQD 1431.866134
IRR 46399.220938
ISK 143.095054
JEP 0.835862
JMD 172.167596
JOD 0.777072
JPY 161.061946
KES 141.638659
KGS 95.010491
KHR 4352.669558
KMF 487.859474
KPW 986.276181
KRW 1590.633299
KWD 0.337131
KYD 0.911348
KZT 550.076373
LAK 23680.10477
LBP 98136.316246
LKR 323.507761
LRD 218.95043
LSL 20.538045
LTL 3.236056
LVL 0.66293
LYD 5.285164
MAD 10.429775
MDL 19.620603
MGA 5076.303289
MKD 61.658793
MMK 2300.996619
MNT 3841.00944
MOP 8.779153
MRU 43.466064
MUR 49.724333
MVR 16.922669
MWK 1898.189804
MXN 22.386696
MYR 4.868891
MZN 70.012133
NAD 20.538045
NGN 1683.513946
NIO 40.281534
NOK 11.790932
NPR 149.712299
NZD 1.95777
OMR 0.421888
PAB 1.09595
PEN 4.018131
PGK 4.500209
PHP 62.527367
PKR 306.85129
PLN 4.192283
PYG 8698.556163
QAR 3.989667
RON 4.936776
RSD 116.170962
RUB 92.150642
RWF 1553.16187
SAR 4.110221
SBD 9.314783
SCR 15.702833
SDG 657.983462
SEK 10.947921
SGD 1.46277
SHP 0.861245
SLE 24.933268
SLL 22981.523891
SOS 624.338542
SRD 40.073149
STD 22683.951476
SVC 9.589967
SYP 14248.902271
SZL 20.538045
THB 37.379899
TJS 11.927797
TMT 3.83338
TND 3.348431
TOP 2.639392
TRY 41.641737
TTD 7.399933
TWD 36.251121
TZS 2908.99992
UAH 45.246584
UGX 4002.449729
USD 1.09595
UYU 46.363411
UZS 14146.542876
VES 76.763752
VND 28281.398907
VUV 135.466285
WST 3.094836
XAF 650.479299
XAG 0.037037
XAU 0.000361
XCD 2.967025
XDR 0.826303
XOF 650.479299
XPF 119.331742
YER 269.477062
ZAR 20.929909
ZMK 9864.868719
ZMW 30.641924
ZWL 352.89544
  • Euro STOXX 50

    -234.9700

    4878.31

    -4.82%

  • MDAX

    -1466.0800

    25408.54

    -5.77%

  • DAX

    -1075.6700

    20641.72

    -5.21%

  • TecDAX

    -156.6600

    3318.31

    -4.72%

  • SDAX

    -721.8500

    14205.57

    -5.08%

  • Goldpreis

    -65.6000

    3056.1

    -2.15%

  • EUR/USD

    -0.0089

    1.0963

    -0.81%

Westen fordert von Russland im Ukraine-Konflikt Rückkehr an Verhandlungstisch
Westen fordert von Russland im Ukraine-Konflikt Rückkehr an Verhandlungstisch

Westen fordert von Russland im Ukraine-Konflikt Rückkehr an Verhandlungstisch

Im Ukraine-Konflikt haben westliche Staaten und die Nato von Russland eine Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte am Dienstag in Moskau, zum Dialog gebe es "keine Alternative". Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg lud Russland zu weiteren Treffen ein. Russlands Außenminister Sergej Lawrow verlangte jedoch zunächst Antworten auf Moskaus Forderungen. US-Außenminister Antony Blinken reiste zu Gesprächen nach Kiew und Berlin und soll am Freitag auch Lawrow treffen.

Textgröße:

Baerbock forderte bei ihrem Antrittsbesuch in Moskau eine zügige Wiederbelebung des Normandie-Prozesses, in dem über eine politische Lösung des Ukraine-Konflikts verhandelt wird. Deutschland und Russland hätten sich darauf verständigt, "schnellstmöglich" Schritte einzuleiten, um ein neues hochrangiges Treffen im Normandie-Format zu ermöglichen.

Das Minsker Abkommen zwischen Russland und der Ukraine war 2015 unter Vermittlung Deutschlands und Frankreichs zustande gekommen. Einen Gipfel im Normandie-Format hatte es zuletzt im Dezember 2019 gegeben; wesentliche Fortschritte gab es seither nicht.

Wegen eines massiven russischen Truppenaufmarsches an der ukrainischen Grenze gibt es aktuell Befürchtungen, dass Russland einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereiten könnte. Baerbock verwies auf die "mehr als 100.000" russischen Soldaten, die "ohne nachvollziehbaren Grund" mit "Panzern und Geschützen" in dem Grenzgebiet zusammengezogen seien. "Es ist schwer, das nicht als Drohung zu verstehen."

Lawrow warf der Ukraine hingegen eine "Sabotage" der Minsker Vereinbarung vor. Zu einem Treffen im Normandie-Format sei Russland nur unter bestimmten Bedingungen bereit. Moskau warte weiterhin auf schriftliche Antworten auf seine Forderungen, sagte er bei der Pressekonferenz mit Baerbock.

Russland fordert vom Westen in dem Konflikt umfassende Sicherheitsgarantien wie einen Verzicht auf eine weitere Osterweiterung der Nato. Das Verteidigungsbündnis weist dies zurück. Generalsekretär Stoltenberg sagte jedoch, die Nato sei bereit, sich in den nächsten Tagen und Wochen "mit Russland zusammenzusetzen und dann auch konkrete schriftliche Vorschläge auf den Tisch zu legen, mit dem Ziel, ein konstruktives Ergebnis zu erreichen".

US-Außenminister Blinken telefonierte am Dienstag mit Lawrow und unterstrich dabei nach Angaben seines Sprechers, "wie wichtig es ist, den diplomatischen Weg fortzusetzen". Am Freitag soll es ein persönliches Treffen der beiden im schweizerischen Genf geben.

Zuvor will Blinken am Mittwoch zunächst den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew treffen, um diesem die Unterstützung der USA zuzusichern, wie der US-Sprecher erklärte. Am Donnerstag wird Blinken demnach in Berlin zu Vierer-Gesprächen mit Vertretern Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens erwartet.

Die US-Regierung halte sich in dem Konflikt weiter alle Möglichkeiten offen, "keine Option ist vom Tisch", sagte Regierungssprecherin Jen Psaki in Washington. "Wir befinden uns jetzt in einem Stadium, in dem Russland jederzeit einen Angriff auf die Ukraine starten könnte."

Im Osten der Ukraine herrscht bereits seit 2014 Krieg zwischen pro-russischen Separatisten und der ukrainischen Armee. Kiew und der Westen werfen Moskau vor, die Separatisten militärisch zu unterstützen. Mehr als 13.000 Menschen wurden seit Beginn des Konflikts getötet.

Der Bundesregierung wird in der aktuellen Situation vorgeworfen, keine klare Haltung einzunehmen und zumindest in Teilen Russland gegenüber zu nachsichtig zu sein. Der SPD-Außenpolitiker Michael Roth warnte seine Partei vor einem verklärten Blick auf die Beziehungen zu Russland. Die SPD sei zu Recht stolz auf die Ostpolitik des früheren Kanzlers Willy Brandt, aber die Zeiten hätten sich "grundlegend geändert", sagte er dem TV-Sender "Welt".

G.Kucera--TPP