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Borussia Dortmund hat sich mit einem Sieg beim Lieblingsgegner jede Menge Selbstvertrauen vor dem Königsklassen-Kracher bei der Startruppe des FC Barcelona geholt. Der BVB gewann am 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga überzeugend 4:1 (1:0) beim SC Freiburg und hat trotz einer bisher wechselhaften Saison seine Europacup-Chancen gewahrt.
Karim Adeyemi (34.), Carney Chukwuemeka (52.) mit seinem ersten Bundesligator sowie die Joker Serhou Guirassy (68.) und Jamie Gittens (78.) trafen für die Dortmunder, die ihren siebten Dreier in Folge gegen den Sport-Club holten. Daran änderte auch der Gegentreffer von Maximilian Eggestein (88.) nichts mehr. Im Viertelfinale der Champions League müssen die Westfalen am Mittwoch bei den Katalanen von Trainer Hansi Flick antreten, drei Tage später steht der "Bundesliga-Klassiker" bei Bayern München auf dem Programm. Die Freiburger warten seit fünf Partien auf einen Sieg.
"Wir wissen, wie die Situation in der Tabelle ausschaut. Wir müssen das Spiel erst einmal spielen und hoffentlich auch gewinnen, um dann weiterschauen zu können", sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac kurz vor dem Anpfiff bei Sky: "Was am Mittwoch oder am nächsten Samstag kommt, ist total unwichtig."
Die Dortmunder mussten ohne den gelbgesperrten Nico Schlotterbeck sowie die verletzten Niklas Süle und Marcel Sabitzer auskommen. Der angeschlagene Torjäger Guirassy war immerhin wieder im Kader. Der vom FC Chelsea ausgeliehene Engländer Chukwuemeka feierte sein Startelf-Debüt. Bei den Freiburgern fehlten Stammtorwart Noah Atubolu (Schulterverletzung) und Merlin Röhl (Infekt). Atubolu wurde durch Florian Müller ersetzt, Kapitän Christian Günter saß nur auf der Bank.
Vor 34.700 Zuschauern in der ausverkauften Freiburger Arena, darunter Ex-Bundestrainer Joachim Löw, drückten beide Mannschaften in der Anfangsphase aufs Tempo. Sowohl der BVB wie der SC waren auf schnelle Ballgewinne aus.
In der 17. Minute sprang der Ball dem Dortmunder Verteidiger Rami Bensebaini bei einem missglückten Klärungsversuch im Strafraum an die Hand, Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) ließ weiterlaufen. Wie zu Beginn ging es auch Mitte der ersten Hälfte munter hin und her, kein Team konnte sich ein Übergewicht erarbeiten. Vor beiden Toren wurde es immer wieder gefährlich.
Nach einer halben Stunde gewannen die Dortmunder die Oberhand, diese Phase nutzte Adeyemi mit einem starken Abschluss zur Führung. Der BVB verteidige im Anschluss solide und nahm das Ergebnis mit in die Pause.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlief allerdings die komplette BVB-Defensive. Nach 23 Sekunden tauchte Ritsu Doan frei vor Gregor Kobel auf, der Japaner konnte den Dortmunder Torwart aber nicht überwinden. Besser machte es kurz darauf Chukwuemeka auf der Gegenseite bei einem Konter. Der Schuss des 21-Jährigen wurde unhaltbar für Müller von Verteidiger Philipp Lienhart abgefälscht.
Die Freiburger zeigten sich nicht geschockt und drängten weiter vehement auf ihren ersten Treffer. Kobel hielt aber auch gegen Junior Adamu (54.). Nach rund einer Stunde kam Guirassy für Maximilian Beier. Der traf prompt nach starker Vorarbeit von Chukwuemeka und Julian Brandt ins leere Tor. Gittens machte es noch deutlicher.
L.Hajek--TPP